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Unter konstruktiven Holzschutz versteht man alle vorbeugenden Maßnahmen, die einer zu hohe Holzfeuchte und damit einem Schädlingsbefall vorbeugen. Grundlegend ist die Auswahl des richtigen Holzes.

So gilt das teuere Holz der Douglas-Fichte oder der Eiche als weitgehend resistent gegen Schä¤dlingsbefall. Als Bauhölzer werden aber meist die relativ billigeren, aber anfälligeren Splinthölzer von Kiefer, Fichte und Tanne verwendet. Deshalb ist bei diesen Hölzern dringend ein vorbeugender Schutz nötig.

Vorbeugend wirkt eine sorgfältige Trocknung des Holzes vor dem Einbau. Zum größen Teil kommt das imprägnierte Holz aber immer wieder im feuchten Zustand auf die Baustellen, so daß nach einigen Wochen tiefe Trockenrisse entstehen. Diese sind dann ideale Eiablageplätze für den Hausbock. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, daß kein Wasser in das Holz eindringen kann bzw. daß ein schneller Abfluß ermöglicht wird.

Bei der Verwendung im Sockelbereich sollte das Holz nicht direkt über der Erdgleiche, sondern mindestens 30 cm darüber enden.

 

Weitere Quellen:

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